WE BLAME THE EMPIRESilhouette Video Release

Geshoutete Brachialität trifft auf eingängige cleane Vocals: WE BLAME THE EMPIRE ist eine, seit 2014 bestehende Metalcore Formation aus dem Bezirk Vöcklabruck in Österreich.  Die Band zeichnet sich durch ein ausgefeiltes Zusammenspiel von Melodien und Breakdowns aus, die von Synth-Elementen unterstützt werden.

In den letzten Monaten teilten We Blame The Empire mit namhaften Bands wie uA.: Caliban, Betraying The Martyrs, Any Given Day, Deez Nuts, Adept etc. die Bühne und absolvierten auch größere Festival Shows z.B. am Nova Rock, Rise Up Festival und Rock den See.

In Vorbereitung auf das nächste Album, wurden 2 Singles produziert (Recording, Mixing & Mastering by Pitchback Studios/Aljoscha Sieg) und Musikvideos, die eine zweiteilige Geschichte erzählen, gedreht.

Der Protagonist verfällt nach einem Schicksalsschlag in tiefe Trauer und versteckt sich in seiner eigenen Traumwelt aus der ein Ausbruch unmöglich erscheint. Im zweiten Teil erkennt er, dass erst wenn er seine Gefühle und den Schmerz zulässt, er sich davon befreien kann. “Silhouette”, die erste Single mit dazugehörigem Video erscheint am 26.10.2018, der zweite Teil “Silent Throne” folgt im Jänner 2019.

Fotos vom Videodreh und der Premierenfeier sowie zusätzliche Infos und vieles mehr findest du in der Downloadarea

Kontakt

contact@wbteofficial.com

Über das Projekt

Kameratest bei den Aufnahmen im OKH Vöcklabruck ©Imanuel Thallinger

Sieben Locations in vier Tagen. Mit viel Disziplien konnte das Projekt wie geplant umgesetzt werden ©Imanuel Thallinger

Schon im ersten Songwriting Prozess hatte Sebastian Penninger, Frontman der Band eine feste Vision: “Bereits in der Planungsphase der beiden Songs, war uns klar, dass wir hier zwei zusammenhängende Videos mit Story drehen wollen.”

Bis zur Umsetzung war es jedoch ein weiter Weg wie Dominik Bucar, Bassist der Band, verrät: “Wir hatten unglaubliches Glück mit unserem Filmteam und den Darstellern. Videos mit Story sind immer schwierig, wir mussten Partner finden, die das autentisch umsetzen können, und haben schnell an Mani gedacht, der bereits unser erstes Video gemacht hatte und sich zufällig im geplanten Zeitraum von seiner Masterarbeit freispielen konnte. Aber auch unsere beiden Schauspieler waren ein absoluter Glücksgriff.”

©Imanuel Thallinger

Die Darsteller Oliver und Jano harmonierten perfekt vor der Kamera ©Imanuel Thallinger

Glück hatte die Band aber nicht nur mit der Crew, sondern auch das Wetter war als festes Crewmitglied immer rechtzeitig bereit wie Mascha Deikova, die Regisseurin der Videos erzählt: „Während unseres kompletten Drehs hat das Wetter auch fast immer mitgespielt, als ob es ein Crewmitglied wäre: “Wenn wir Sonne gebraucht haben, war es sonnig, wenn wir uns für die passende Stimmung Regen gewünscht haben – hat es geregnet. Nur einmal war sehr heftig, als wir nachmittags wie geplant im Wald drehten: Alles lief perfekt, aber um ca. 18:00 kam ein wahnsinniger Sturm, der uns echt erschrocken hat. Wir haben verstanden, dass es sehr unsicher und gefährlich ist unter den Bäumen weiter zu filmen, also mussten wir abbrechen. Innerhalb von 15 Minuten hatten wir das ganze Equipment abgebaut und sind zurück zu unserer Base gefahren. Das „mindblowing“ Wetter hat um uns herum eine sehr surreale Stimmung erzeugt. Während dieses Sturms sind dann aber noch die Aufnahmen vom im Wind biegenden Maisfeld entstanden – ganz spontan und unerwartet. Aber es waren genau die Shots die perfekt zum Anfang des Videos gepasst haben. In diesem Sinne hat die Natur dann doch noch mitgespielt“.

Kameratest bei den Aufnahmen im OKH Vöcklabruck ©Imanuel Thallinger

Regisseurin Mascha und Make Up Artist Magda beäugeln kritisch das Treiben vor der Kamera ©Imanuel Thallinger

Imanuel Thallinger

wurde am 19.12.1992 in Vöcklabruck geboren. Schon früh entdeckte er seine kreative Seite und begann mit 10 Jahren zu fotografieren. Im Verlauf seines Bachelor-Studiums Medientechnik und -design an der Fachhochschule Hagenberg (Abschluss 2016) arbeitete er als Kameramann an mehreren Kurzfilmen und konnte auch im Bereich der Post-Production (Schnitt, Compositing) Erfahrung sammeln.

In dieser Zeit drehte er auch das erste gemeinsame Musikvideo mit der Band We Blame The Empire namens „When the leaves turn red“. Während seines Praktikums bei der Innsbrucker Videoproduktionsfirma The Distillery arbeitete er viel im Sport- und OutdoorBereich.

Seit 2016 studiert er im Master-Studiengang MultiMediaArt mit Schwerpunkt Film an der Fachhochschule Salzburg, um seine Kenntnisse im Bereich Film zu vertiefen und sich zunehmend zu professionalisieren. Er spezialisiert sich dabei auf die Arbeit mit der Kamera und wirkte so bei mehreren Kurzfilmen mit. Seit 2012 arbeitet er auch als selbstständiger Filmer und Fotograf. Im Moment arbeitet er an seiner Masterthesis und steht somit kurz vor seinem Abschluss.

Imanuel Thallinger

Statement zum Projekt:

„Die Zusammenarbeit mit der Band war wieder einmal super. Die Jungs haben tolle Ideen und es hat wahnsinnig Spaß gemacht diese in eine spannende Geschichte zu packen und durch atmosphärische Bilder zu erzählen.

Da wir wussten, dass wir einerseits eine realistische Geschichte erzählen wollen, welche aber durch eine symbolische Ebene des Alptraums erweitert wurde, hatten wir bei der Bildgestaltung viel Freiraum und konnten uns richtig austoben. Rückblickend auf den Dreh wurde mir auch wieder ersichtlich, wie wichtig die Vorproduktion bei einer Produktion dieser Größe ist und dass man auch mit begrenzten Mitteln viel erreichen kann.

Zusammen mit der Regisseurin Mascha Deikova haben wir die Geschichte aufbauend auf dem geschrieben, worauf wir Zugriff hatten und uns so viel Kosten und Mühe erspart. Vor allem die Locations kamen uns hier zugunsten. Aber natürlich ist auch das Team sehr wichtig, damit so eine Produktion gelingen kann. Wir waren zwar wenige, aber jeder hat wirklich ordentlich mitangepackt und obwohl es manchmal viel Arbeit war, war die Stimmung am Set immer super.

In diesem Sinne möchte ich mich beim ganzen Team noch einmal bedanken.”

Mascha Deikova

wurde am 15. Mai 1991 in Sankt-Petersburg in Russland geboren, wo sie auch ihr Bachelorstudium in Journalistik mit dem Schwerpunkt Radio und Fernsehen erfolgreich abgeschlossen hat. Während des Studiums hat sie zusätzlich ein Austauschsemester in Graz absolviert, um ihre Kenntnisse in Audio-Visuelle Produktion zu vertiefen.

Und seitdem, obwohl sie viel als Autorin und Moderatorin bei verschiedenen Radiosendern arbeitete, fokussierten sich ihre Interessen immer mehr auf die Video-Produktion im Film-Bereich. Sie produzierte und drehte selbst kurze Videos, aber wollte immer tiefere Kenntnisse erhalten und mehr professionelle Erfahrungen in dem Bereich sammeln.

Aus diesem Grund hat sie 2016 beschlossen, den Masterstudiengang Multimediaart mit dem Schwerpunkt Film an der FH-Salzburg zu studieren, welchen sie 2018 erfolgreich abgeschlossen hat. Ihre Interessen sind Regie, Konzeption und die Kunst des Drehbuchschreibens. Seit den letzten 2 Jahren hat sie mehrere Filmprojekte durchgeführt.

Imanuel Thallinger

Statement zum Projekt

„Ich mag es Musikvideos zu schauen und ich mag, dass das Format sehr diverse Herangehensweisen eröffnet. Bei der Ausarbeitung der Geschichte ist man im Vergleich zum konventionellen Kurzfilm bei einem Musikvideo teilweise begrenzt, weil es nahe liegt keine Dialoge und Monologe einzubauen, dafür ist man aber komplett frei bei der Verwendung der dramaturgischen Mittel, wie Metaphern und Symbolen.

Ich wollte in „Silhouette“ eine sehr realistische Geschichte erzählen, die jedem passieren könnte, um eine Identifikation mit unserem Charakter zu ermöglichen. Gleichzeitig war es mir aber wichtig, dass wir mit unterschiedlichen surrealistischen Mitteln arbeiten – mit Träumen, Erinnerungen, Ängsten und Assoziationen. Dazu haben wir versucht weg von der Linearität zu fliehen, um den Zustand unseres Protagonisten besser verständlich zu machen und damit auch die Botschaft der Band zu übermitteln.“

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